Pflegemodelle wirken in der Ausbildung oft wie trockener Prüfungsstoff zum Auswendiglernen – dabei sind sie das Fundament für strukturierte, individuelle und nachvollziehbare Pflege. Wer die wichtigsten Modelle versteht, pflegt sicherer, begründeter und ganzheitlicher. Dieser Leitfaden gibt dir die komplette Übersicht: von der Definition über die großen Modelle nach Krohwinkel, Orem oder Böhm bis zur Umsetzung im heutigen Pflegealltag.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Pflegemodell?
- Pflegemodell, Pflegetheorie und Pflegekonzept – die Unterschiede
- Welche Arten von Pflegemodellen gibt es?
- Die wichtigsten Pflegemodelle im Überblick
- Krohwinkel: Die fördernde Prozesspflege (AEDL/ABEDL)
- Orem: Die Selbstpflegedefizit-Theorie
- Roper-Logan-Tierney: Das Modell der Lebensaktivitäten
- Juchli: Das ATL-Modell
- Böhm: Das psychobiografische Pflegemodell
- Pflegemodelle in der Praxis – von AEDL zur SIS
- Wichtige Erkenntnisse zu Pflegemodellen
- Häufig gestellte Fragen
Du erfährst, was ein Pflegemodell ausmacht, wie es sich von Theorie und Konzept unterscheidet und welche Modelle die Pflege in Deutschland bis heute prägen. So kannst du das passende Modell sicher einordnen und im Alltag anwenden – fundiert und mit echtem Mehrwert für die Menschen, die du begleitest.
Was ist ein Pflegemodell?
Ein Pflegemodell ist eine vereinfachte, meist anschauliche Darstellung davon, wie Pflege gedacht und strukturiert werden kann. Es beschreibt, welches Menschenbild der Pflege zugrunde liegt, was Pflege leisten soll und wie sie systematisch geplant wird.
Vereinfacht gesagt: Ein Pflegemodell ist eine Landkarte. Es zeigt dir, worauf du bei einem Menschen schauen solltest, in welcher Struktur du seine Bedürfnisse erfasst und wie du daraus eine nachvollziehbare Pflegeplanung ableitest.
Damit schaffen Pflegemodelle eine gemeinsame fachliche Grundlage. Sie sorgen dafür, dass im Team alle nach denselben Prinzipien denken, dokumentieren und handeln – statt dass jede Fachkraft ihr eigenes System verfolgt.
Beispiel: Zieht ein Team das Modell von Krohwinkel heran, erfasst es bei jedem Menschen dieselben 13 Lebensbereiche – von der Kommunikation bis zum Umgang mit existenziellen Erfahrungen. So entsteht ein vollständiges, vergleichbares Bild, das die Pflegeplanung trägt.
Anwendung:
– Verstehe ein Pflegemodell als Denk- und Strukturhilfe, nicht als starre Vorschrift.
– Nutze es, um im Team eine gemeinsame fachliche Sprache zu schaffen.
– Übersetze die Modell-Struktur immer auf den individuellen Menschen.
Pflegemodell, Pflegetheorie und Pflegekonzept – die Unterschiede
Diese drei Begriffe werden im Alltag oft synonym verwendet, meinen aber unterschiedliche Abstraktionsebenen. Wenn du sie auseinanderhältst, fällt dir die Einordnung deutlich leichter.
- Pflegetheorie: Die abstrakteste Ebene. Eine Pflegetheorie ist ein wissenschaftlich begründetes Aussagensystem darüber, was Pflege ist und wie sie wirkt. Sie liefert das gedankliche Fundament.
- Pflegemodell: Die konkretere Übersetzung einer Theorie in eine anschauliche, oft grafische Struktur. Es macht die Theorie für die Praxis nutzbar.
- Pflegekonzept: Die konkreteste Ebene. Ein Konzept überträgt ein Modell auf eine bestimmte Einrichtung oder Zielgruppe – mit konkreten Abläufen und Instrumenten.
In der Praxis ist die Grenze zwischen Theorie und Modell fließend, weshalb beide Begriffe häufig gleichbedeutend genutzt werden. Für dein Verständnis reicht die Faustregel: Die Theorie erklärt das Warum, das Modell zeigt das Wie, das Konzept regelt das konkrete Tun.
Anwendung:
– Frage dich bei jedem Begriff: Geht es ums Warum, ums Wie oder ums konkrete Tun?
– Nutze Modelle als Brücke zwischen wissenschaftlicher Theorie und Pflegealltag.
Welche Arten von Pflegemodellen gibt es?
Pflegemodelle lassen sich nach ihrem inhaltlichen Schwerpunkt grob in drei Gruppen einteilen. Diese Einteilung hilft dir, ein Modell schnell einzuordnen.
- Bedürfnismodelle stellen die Bedürfnisse und Aktivitäten des Menschen in den Mittelpunkt. Sie fragen: Was braucht dieser Mensch, um sein Leben möglichst selbstständig zu führen? Dazu zählen die meisten verbreiteten Modelle – etwa Krohwinkel, Orem, Roper-Logan-Tierney und Juchli.
- Interaktionsmodelle rücken die Beziehung zwischen Pflegekraft und Mensch in den Fokus. Pflege wird hier als zwischenmenschlicher Prozess verstanden, etwa im Modell von Hildegard Peplau.
- Ergebnisorientierte Modelle richten den Blick auf das angestrebte Pflegeergebnis und auf Gleichgewicht oder Energie des Menschen, etwa bei Martha Rogers.
Zusätzlich unterscheidet man Modelle nach ihrer Reichweite: Große Theorien beanspruchen, Pflege umfassend zu erklären, während Modelle mittlerer Reichweite – wie das von Krohwinkel – konkreter und praxisnäher angelegt sind.
Anwendung:
– Ordne ein neues Modell zuerst einer der drei Gruppen zu.
– Wähle für die Praxis bevorzugt praxisnahe Modelle mittlerer Reichweite.
Die wichtigsten Pflegemodelle im Überblick
Die folgende Übersicht zeigt dir die einflussreichsten Pflegemodelle mit ihrer jeweiligen Kernidee. Im Anschluss findest du die wichtigsten davon ausführlicher erklärt.
| Pflegemodell | Begründer:in | Kernidee | Typ |
|---|---|---|---|
| Fördernde Prozesspflege (AEDL/ABEDL) | Monika Krohwinkel | 13 Lebensbereiche ganzheitlich erfassen und fördern | Bedürfnismodell |
| Selbstpflegedefizit-Theorie | Dorothea Orem | Selbstpflege stärken, Defizite gezielt ausgleichen | Bedürfnismodell |
| Modell der Lebensaktivitäten | Roper, Logan & Tierney | 12 Lebensaktivitäten, Unabhängigkeit fördern | Bedürfnismodell |
| ATL-Modell | Liliane Juchli | Aktivitäten des täglichen Lebens strukturieren | Bedürfnismodell |
| Psychobiografisches Modell | Erwin Böhm | Reaktivierung über die Lebensgeschichte | Reaktivierendes Modell |
| Modell der zwischenmenschlichen Beziehungen | Hildegard Peplau | Pflege als Beziehungsprozess gestalten | Interaktionsmodell |
Krohwinkel: Die fördernde Prozesspflege (AEDL/ABEDL)
Das Modell der fördernden Prozesspflege von Monika Krohwinkel ist eines der am weitesten verbreiteten Pflegemodelle im deutschsprachigen Raum – und eines der wenigen international rezipierten Modelle, das aus der deutschen Pflegewissenschaft selbst hervorgegangen ist. Krohwinkel, geboren 1941, veröffentlichte es erstmals 1984.
Im Kern strukturiert das Modell die Pflege über die AEDL – die Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens. 1999 erweiterte Krohwinkel dieses Raster um den Faktor Beziehungen, um deren besondere Bedeutung zu betonen. Seitdem spricht man von den ABEDL: Aktivitäten, Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens.
Das Modell umfasst 13 ABEDL, die gleichberechtigt nebeneinanderstehen und sich gegenseitig beeinflussen – die Reihenfolge bedeutet ausdrücklich keine Rangfolge:
- Kommunizieren können
- Sich bewegen können
- Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können
- Sich pflegen können
- Essen und trinken können
- Ausscheiden können
- Sich kleiden können
- Ruhen, schlafen und sich entspannen können
- Sich beschäftigen, lernen und sich entwickeln können
- Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten können
- Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können
- Soziale Kontakte, Beziehungen und Bereiche sichern und gestalten können
- Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können
Der Begriff „fördernde Prozesspflege“ bringt das Ziel auf den Punkt: Pflege soll vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen aktiv fördern, statt den Menschen nur zu versorgen. Im Mittelpunkt stehen Selbstständigkeit, Wohlbefinden und die Würde des Menschen.
Beispiel: Bei der Aufnahme erhebst du entlang der 13 ABEDL systematisch, was eine Person noch selbst kann und wo sie Unterstützung braucht. Aus diesem Bild entsteht eine Pflegeplanung, die gezielt Ressourcen stärkt – etwa indem die Person das Anziehen mit Hilfsmitteln wieder selbst übernimmt.
Anwendung:
– Nutze die 13 ABEDL als Raster für eine vollständige Pflegeanamnese.
– Achte besonders auf die ABEDL „Beziehungen“ und „existenzielle Erfahrungen“ – sie werden im Alltag oft unterschätzt.
– Formuliere Pflegeziele ressourcenorientiert, nicht defizitorientiert.
Orem: Die Selbstpflegedefizit-Theorie
Die US-amerikanische Pflegetheoretikerin Dorothea Orem stellte die Selbstpflege in den Mittelpunkt. Ihre Grundannahme: Jeder Mensch hat das Bedürfnis und grundsätzlich die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen.
Pflege wird nach Orem immer dann nötig, wenn ein Selbstpflegedefizit entsteht – also wenn die Fähigkeit zur Selbstpflege nicht mehr ausreicht, um den eigenen Bedarf zu decken. Genau diese Lücke gleicht die Pflege aus.
Dafür beschreibt Orem drei Pflegesysteme, je nach Grad der Unterstützung: das vollständig kompensierende System (die Pflege übernimmt vollständig), das teilweise kompensierende System (Mensch und Pflege teilen sich die Aufgaben) und das unterstützend-anleitende System (die Pflege berät und befähigt).
Anwendung:
– Prüfe zuerst, was die Person selbst leisten kann, bevor du Aufgaben übernimmst.
– Wähle bewusst das passende Pflegesystem – so viel Unterstützung wie nötig, so wenig wie möglich.
– Setze auf Anleitung und Beratung, um Selbstständigkeit zurückzugewinnen.
Roper-Logan-Tierney: Das Modell der Lebensaktivitäten
Dieses britische Modell strukturiert die Pflege über zwölf Lebensaktivitäten – von der Aufrechterhaltung einer sicheren Umgebung über Kommunikation und Atmung bis hin zu Sterben. Es ist eng mit den Aktivitäten des täglichen Lebens verwandt und hat viele spätere Modelle beeinflusst.
Zentral ist die Idee eines Kontinuums zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit: Jeder Mensch bewegt sich bei jeder Lebensaktivität irgendwo auf dieser Skala. Pflege zielt darauf, ihn so weit wie möglich Richtung Unabhängigkeit zu unterstützen. Beeinflusst wird die Situation durch biologische, psychologische, soziokulturelle, umgebungsbezogene und politisch-ökonomische Faktoren.
Anwendung:
– Schätze bei jeder Lebensaktivität ein, wo die Person zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit steht.
– Berücksichtige die fünf Einflussfaktoren, um die Situation ganzheitlich zu verstehen.
Juchli: Das ATL-Modell
Die Schweizer Ordensschwester und Pflegelehrerin Liliane Juchli prägte den deutschsprachigen Raum mit den ATL – den Aktivitäten des täglichen Lebens. Ihr Lehrbuch wurde über Jahrzehnte zum Standardwerk der Pflegeausbildung.
Die zwölf ATL beschreiben grundlegende Lebensbereiche wie Essen und Trinken, Sich bewegen, Wachsein und Schlafen oder Kommunizieren. Juchlis Modell baut auf älteren Bedürfnismodellen auf und bildete wiederum die Grundlage für Krohwinkels AEDL. Damit ist es ein wichtiges Bindeglied in der Geschichte der Pflegemodelle.
Anwendung:
– Nutze die ATL als einfaches Grundraster, um Pflegebedürfnisse zu sortieren.
– Verstehe das Modell als historische Wurzel vieler heute genutzter Strukturen.
Böhm: Das psychobiografische Pflegemodell
Der österreichische Pfleger Erwin Böhm entwickelte ein Modell, das besonders in der Pflege von Menschen mit Demenz große Bedeutung hat. Sein Leitgedanke: „Wärme statt Sterilität“ – und „Zuerst die Seele bewegen, dann den Körper“.
Im Zentrum steht die Reaktivierung über die Lebensgeschichte. Böhm geht davon aus, dass das Verhalten älterer und verwirrter Menschen stark von den Prägungen ihrer Kindheit und Jugend bestimmt wird. Wer diese biografischen Prägungen kennt, kann Menschen emotional erreichen und seelisch reaktivieren – mit dem Ziel, Selbstständigkeit und Lebensfreude zu erhalten.
Damit ist das psychobiografische Modell eng mit der Biografiearbeit in der Pflege verknüpft: Nur wer die Lebensgeschichte eines Menschen kennt, kann nach Böhm wirklich passend pflegen.
Anwendung:
– Erhebe die Biografie und Prägungen eines Menschen, bevor du sein Verhalten bewertest.
– Setze auf emotionale Erreichbarkeit statt auf reine Funktionspflege.
– Nutze biografisches Wissen gezielt, um Unruhe und Rückzug zu begegnen.
Pflegemodelle in der Praxis – von AEDL zur SIS
Lange Zeit prägten die AEDL die Pflegedokumentation in Deutschland: Pflegeplanungen, Anamnesen und Berichte wurden konsequent entlang der 13 Bereiche strukturiert. Bis heute begründen viele Einrichtungen ihr Pflegekonzept mit Krohwinkels Modell.
Mit der Entbürokratisierung der Pflegedokumentation hat sich der Alltag jedoch verschoben. Viele Einrichtungen arbeiten heute mit der Strukturierten Informationssammlung (SIS) im Rahmen des Strukturmodells – einem schlankeren Einstieg in den Pflegeprozess. Die SIS ersetzt die klassische Dokumentation nach AEDL und ATL, knüpft aber an dieselben pflegefachlichen Grundprinzipien an: das Denken in Lebensbereichen, Ressourcen, Risiken und individuellen Bedürfnissen.
Für dich heißt das: Pflegemodelle sind keine graue Theorie von gestern. Sie sind das Denkgerüst hinter moderner Pflegeplanung – und wer sie sicher beherrscht, dokumentiert klarer und pflegt begründeter.
Genau hier setzt gezielte Weiterbildung an. In den Weiterbildungen von LIVENTO vertiefst du Pflegemodelle, Pflegeprozess und Dokumentation praxisnah – flexibel dank des digitalen Carepath-Modells, ganz ohne langen Arbeitsausfall.
Anwendung:
– Verstehe die SIS nicht als Gegensatz, sondern als schlanke Weiterentwicklung des Modelldenkens.
– Halte dein Wissen zu Pflegeprozess und Dokumentation regelmäßig aktuell.
Wichtige Erkenntnisse zu Pflegemodellen
- Landkarte statt Pflichtübung: Pflegemodelle geben deiner Pflege Struktur, Vollständigkeit und eine gemeinsame fachliche Sprache.
- Krohwinkel ist zentral: Die fördernde Prozesspflege mit den 13 ABEDL gehört zu den prägendsten Modellen im deutschsprachigen Raum.
- Ressourcen vor Defiziten: Ob Krohwinkel, Orem oder Roper-Logan-Tierney – im Kern geht es immer darum, Selbstständigkeit zu fördern.
- Biografie zählt: Böhms psychobiografisches Modell zeigt, wie wichtig die Lebensgeschichte gerade in der Demenzpflege ist.
- Modelle leben weiter: Auch im Zeitalter der SIS bleibt das Denken in Pflegemodellen die fachliche Grundlage.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist ein Pflegemodell einfach erklärt?
Ein Pflegemodell ist eine vereinfachte Darstellung davon, wie Pflege gedacht und strukturiert wird. Es legt ein Menschenbild zugrunde und gibt ein Raster vor, mit dem Pflegekräfte Bedürfnisse erfassen und die Pflege systematisch planen.
Welche Pflegemodelle gibt es?
Zu den wichtigsten Pflegemodellen zählen die fördernde Prozesspflege nach Krohwinkel (AEDL/ABEDL), die Selbstpflegedefizit-Theorie nach Orem, das Modell der Lebensaktivitäten nach Roper-Logan-Tierney, das ATL-Modell nach Juchli und das psychobiografische Modell nach Böhm.
Was bedeutet AEDL bzw. ABEDL?
AEDL steht für „Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens“. 1999 erweiterte Monika Krohwinkel das Modell um den Faktor Beziehungen, seitdem spricht man von ABEDL: „Aktivitäten, Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens“. Das Modell umfasst 13 solcher Lebensbereiche.
Was ist der Unterschied zwischen Pflegemodell und Pflegetheorie?
Eine Pflegetheorie ist ein wissenschaftlich begründetes Aussagensystem über Pflege und erklärt das Warum. Ein Pflegemodell übersetzt diese Theorie in eine anschauliche Struktur und zeigt das Wie. In der Praxis werden beide Begriffe oft synonym verwendet.
Welches Pflegemodell wird in Deutschland am häufigsten verwendet?
Zu den am weitesten verbreiteten Pflegemodellen in Deutschland gehört die fördernde Prozesspflege nach Monika Krohwinkel mit den 13 AEDL bzw. ABEDL. Sie ist eines der wenigen Modelle, das aus der deutschen Pflegewissenschaft hervorgegangen ist.
Sind Pflegemodelle heute noch relevant?
Ja. Auch wenn viele Einrichtungen die Dokumentation auf die Strukturierte Informationssammlung (SIS) umgestellt haben, bleibt das Denken in Lebensbereichen, Ressourcen und Bedürfnissen die fachliche Grundlage. Pflegemodelle bilden weiterhin das Gerüst für eine durchdachte Pflegeplanung.
Worauf baut das Modell von Krohwinkel auf?
Krohwinkels Modell baut auf den Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL) auf und integriert Erkenntnisse aus der humanistischen Psychologie, etwa von Maslow und Rogers, sowie aus der Selbstpflegetheorie von Orem. Es zählt zu den ganzheitlichen Bedürfnismodellen mittlerer Reichweite.
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